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Relation Monika Stefanek.
Deutschland steht unter Schock. Nachdem es bekannt geworden ist, dass eine rechtsradikale Terrorgruppe aus Zwickau für den Tod acht Einwanderer und einer Polizistin verantwortlich ist, fragen sich alle, wie es möglich war, dass die Neonazis fast 14 Jahre lang im Untergrund unentdeckt blieben. Mehrere Parteien drängen Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln bei NPD-Verbot. Laut Statistiken haben die Neonazis seit der Wiedervereinigung 182 Personen getötet. Doch Vertreter der antirechtsradikalen Organisationen sind der Meinung, dass man den Kampf gegen die Neonazis auf solche Weise nicht gewinnen kann. Ein Gespräch mit Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigt. Ein Bericht von Monika Stefanek.
Relation Martin Hanf.
Im Stettiner Nationalmuseum wurde letzten Donnerstag eine Schau mit den Werken des Bildhausers Ernst Barlachs, einem der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus, eröffnet. Gezeigt wird, wie der Künstler sich mit dem Thema Tod bei seinen Arbeiten für Grab- und Erinnerungsdenkmälern auseinandergesetzt hat. Ausgangspunkt für die Ausstellung war die Skulptur "Mutter Erde" aus dem Jahre 1920, die nach vielen Jahren "im Exil" in der letzten Woche als Kopie nach Stettin zurückgekehrt ist. Małgorzata Frymus war bei der Eroeffnung dabei.
Relation Martin Hanf.
Für die jüdischen Gemeinden hat die Nacht vom 9. auf den 10. November eine tragische Bedeutung. Vor 73 Jahren brannten die Nationalsozialisten die meisten Synagogen in Deutschland nieder und verhafteten jüdische Bürger, wobei es auch Tote und Verletzte gab. Die jüdische Gemeinde in Stettin erinnert alljährlich an das Ereignis. Małgorzata Moraszewska hat deren Vorsitzende, Róża Król zum Gespräch getroffen.
Relation Agnieszka Roguska.
Anlaesslich der polnischen Ratspraesidentschaft in der EU trat letztes Wochenende Tomasz Tomaszewski aus Berlin gemeinsam mit dem Baltic Neopolis Orchester aus Stettin auf. Agnieszka Roguska hat sich mit dem Meister natuerlich ueber Musik und die Unterschiede im polnischen und deutschen Musikbetrieb unterhalten.
Relation Monika Stefanek.
Unter dem Motto „Praktische Lösungen für Herausforderungen in der deutsch-polnischen Grenzregion“ haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das polnische Ministerium für Infrastruktur einen Wettbewerb für grenzüberschreitende Bürgerprojekte gestartet. Gestern, aus 50 Projektträgern, die ihre Initiativen eingereicht hatten, wurden in Berlin die besten sechs preisgekrönt. Unter den Siegern ist auch ein Projekt aus unserer Stadt: „Metropolregion Stettin: Die Stadt Stettin und ihr „Speckgürtel“. Ein Bericht von Monika Stefanek.
Relation Martin Hanf.
Das JazzFest Berlin ist eines der wichtigsten europäischen Jazz-Festivals. Es fand dieses Jahr unter dem Schlagwort "Music from Poland - Polen als Jazznation" statt. Die Konzerte der polnischen Musiker waren Teil der Werbekampagne anlässlich der polnischen Ratspräsidentschaft in der EU und des 20. Jahrestages des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages. Für Euranet war Beata Zuzanna Borawaska vor Ort.
Relation Martin Hanf.
2011 gedachte man in Polen aber auch in Europa und der Welt einem der größten Dichter des Landes gedachte - Czeslaw Milosz. Spätestens nachdem er im Jahr 1980 den Literaturnobelpreis erhalten hatte, wurde der polnische Nationalpoet, der im heutigen Litauen geboren wurde, auch einem internationalen Publikum bekannt. 2011 wäre er einhundert Jahre alt geworden. Und diesen Anlass nahm die polnische Regierung einen seiner größten Literaten in Polen als auch im Ausland zu gedenken - ein Interview das Konrad Wojtyla mit Jerzy Ilg, Herausgeber und Kenner der Werke von Czeslaw Milosz.
Relation Monika Stefanek.
What kind of air are the Czechs breathing ? From 1989, industrial plants had to comply with standards, now the public must also do so .All farms must meet EU air quality standards. Report by Monika Stefanek.
Relation Martin Hanf.
Die DokumentARt ist eine besondere Veranstaltung, die in Europa ihresgleichen sucht. Schon die Eröffnung hat ihren ganz eigenen Stil. Da das Festival zeitgleich in Neubrandenburg und in Stettin stattfindet, startet die DokumentART gleich zweimal. Heute mit der feierlichen Eröffnung im Studio des Polnischen Fernsehens in Stettin und morgen noch einmal in Neubrandenburg. Was das Publikum dieses Jahr außerdem erwartet - dazu ein Interview mit Bartosz Wojcik, dem polnischen Festivaldirektor.
Relation Monika Stefanek.
136 Menschen kamen beim Fluchtversuch an der Berliner Mauer ums Leben. An ihren Tod erinnern in Berlin zahlreiche Gedenktafel und Kreuze. Es gibt aber nur ein einziges Ort, in dem tägliches Andacht für die Todesopfer der Berliner Mauer stattfindet. Seit fünf Jahren wird es in der Kapelle der Versöhnung nicht nur an die Opfer sondern auch an die Geschichte ihres Lebens erinnert. Von der Idee erzählt Manfred Fischer, seit 1975 Pfarrer der Gemeinde. Ein Bericht von Monika Stefanek.
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